Sönke Thomssen Bildungsprojekte

Arbeit & Digitalisierung –
Technik, die dem Menschen dient

Aus Ver­trau­en wird ech­te Ver­än­de­rung.

Worum geht es bei Arbeit & Digitalisierung?

Digi­ta­li­sie­rung bedeu­tet für uns nicht, ein Sys­tem aus­zu­rol­len und die Men­schen sich selbst zu über­las­sen, son­dern sie zu befä­hi­gen, damit zu arbei­ten. Eine digi­ta­le Lösung ord­net nichts von allein — sie macht sicht­bar, wie Men­schen zusam­men­ar­bei­ten, und wird erst dort wirk­sam, wo die­se Men­schen ihr ver­trau­en. Das Werk­zeug dafür ist erstaun­lich schlicht: gute Erklä­run­gen, ehr­li­che Ant­wor­ten und die Bereit­schaft, nie­man­den vor voll­ende­te Tat­sa­chen zu stel­len. Auf die­ser Sei­te liest du, wie wir Arbeit & Digi­ta­li­sie­rung ver­ste­hen und wie wir mit dir dar­an arbei­ten.

Unser Versprechen an dich

Leuchtturm – Platzhalter für ein Digitalisierungs-Icon

Wir beglei­ten dich und dein Team durch die Ein­füh­rung digi­ta­ler Werk­zeu­ge — so lan­ge, bis ihr das Werk­zeug selbst sicher in der Hand hal­tet und uns nicht mehr braucht.

Worauf ruht gelingende Digitalisierung?

Digi­ta­li­sie­rung ruht auf Ver­trau­en und auf Ver­ständ­nis. Ein neu­es Sys­tem ist nur so gut wie die Bereit­schaft der Men­schen, es zu nut­zen — und die­se Bereit­schaft ent­steht nicht durch die Tech­nik selbst, son­dern wenn die Betei­lig­ten ver­ste­hen, wozu ein Werk­zeug gut ist und wel­chen Vor­teil es ihnen im All­tag bringt.

Wirk­sam wird Digi­ta­li­sie­rung dort, wo die Tech­nik der Arbeit dient und nicht umge­kehrt. Ein digi­ta­ler Arbeits­platz muss nicht nur vor­han­den, son­dern auch bedien­bar sein — und die Men­schen an ihm müs­sen mit ihm umge­hen kön­nen. Das braucht Erklä­rung, Beglei­tung und Raum, um das eige­ne Emp­fin­den aus­zu­spre­chen. Wo die­ser Raum fehlt, bleibt selbst die bes­te Lösung unge­nutzt.

Wie oft die Ein­füh­rung nicht am Werk­zeug schei­tert, son­dern am Men­schen, zeigt die For­schung: Laut einer Ana­ly­se der Bos­ton Con­sul­ting Group errei­chen nur rund 30 % der digi­ta­len Trans­for­ma­tio­nen ihre Zie­le — den Aus­schlag gibt nicht die Tech­nik, son­dern die mensch­li­che Dimen­si­on aus Orga­ni­sa­ti­on, Pro­zes­sen und Kul­tur. Digi­ta­li­sie­rung ent­schei­det sich dort, wo Men­schen mit­ge­nom­men wer­den.

Quel­le: Bos­ton Con­sul­ting Group, „Flip­ping the Odds of Digi­tal Trans­for­ma­ti­on Suc­cess“ (2020).

Mitarbeitende an einem gemeinsamen digitalen Arbeitsplatz

Woran erkennst du, dass eine Einführung ins Stocken gerät?

Man merkt es früh, wenn ein Werk­zeug ein­ge­führt wird, ohne die Men­schen mit­zu­neh­men. Das Ver­trau­te wird ersetzt, ohne dass jemand die Vor­tei­le erklärt, und das eige­ne Emp­fin­den fin­det kei­nen Ort. Drei Anzei­chen keh­ren dann beson­ders oft zurück:

Flur­funk statt Erklä­rung.

Wo nie­mand die Vor­tei­le erklärt, bekommt der Flur­funk zu viel Raum — man erzählt sich, die alte Lösung sei bes­ser oder zumin­dest ein­fa­cher gewe­sen.

Pfle­ge nur zum Schein.

Daten wer­den nur ober­fläch­lich gepflegt, wäh­rend im Stil­len die ver­trau­te Lis­te wei­ter­läuft — das neue Sys­tem bleibt eine lee­re Hül­le.

Über­for­de­rung und Rück­zug.

Die Mit­ar­bei­ten­den füh­len sich über­for­dert, aus­ge­lie­fert und allein gelas­sen — und zie­hen sich inner­lich aus der Ver­än­de­rung zurück.

Wenn du eines die­ser Anzei­chen wie­der­erkennst, ist das kein Zei­chen für die fal­sche Soft­ware. Es zeigt dir nur, dass nicht die Tech­nik schei­tert, son­dern die Ein­füh­rung — und genau dort lässt sich am schnells­ten etwas bewe­gen.

Wie verstehen wir Arbeit & Digitalisierung?

Sönke Thomssen im Gespräch

Digi­ta­li­sie­rung heißt für uns nicht, ein Sys­tem aus­zu­rol­len, son­dern Men­schen zu befä­hi­gen. Eine Soft­ware ver­än­dert die Arbeit erst, wenn die Betei­lig­ten ihr ver­trau­en und in ihr einen Sinn erken­nen. Dar­um küm­mern wir uns um das, was zwi­schen den Men­schen geschieht — um Ver­trau­en, um Offen­heit, um die Sicher­heit, Fra­gen stel­len zu dür­fen.

Die­se Hal­tung steht bei uns vor jedem Tool. Ein Sys­tem ord­net nichts von allein — es macht nur sicht­bar, wie Men­schen zusam­men­ar­bei­ten. Des­halb begin­nen wir nicht mit der Tech­nik, son­dern mit ehr­li­chen Fra­gen: Wozu dient das Werk­zeug im All­tag? Wel­che Sor­gen gibt es? Und wo braucht es Erklä­rung, damit aus Pflicht Nut­zen wird?

Wo die­se Hal­tung spür­bar wird, ver­än­dert sich viel: Die Men­schen erle­ben, dass sie mit­ge­nom­men wer­den, statt vor voll­ende­te Tat­sa­chen gestellt zu wer­den — und fan­gen an, das Werk­zeug wirk­lich zu nut­zen. Genau dar­an arbei­ten wir, nah am All­tag und an kon­kre­ten Situa­tio­nen, ohne erho­be­nen Zei­ge­fin­ger.

Wie sehr eine digi­ta­le Lösung von Ver­trau­en abhängt, zeigt die­ses Bei­spiel:

Als die Software den Konflikt sichtbar machte

Situa­ti­on. Ein Kun­de woll­te eine neue CRM-Soft­ware ein­füh­ren — ein Sys­tem, in dem alle Ver­triebs­da­ten an einer Stel­le zusam­men­lau­fen. Die betei­lig­ten Toch­ter­ge­sell­schaf­ten tru­gen die Ent­schei­dung zunächst mit. Dann stock­te es: Das Sys­tem ver­lang­te, dass jede Gesell­schaft ihre Kun­den­da­ten offen­legt.

Vor­ge­hen. Als die Zah­len neben­ein­an­der­la­gen, wur­de der Grund sicht­bar — eini­ge Töch­ter hat­ten im Gebiet der Schwes­ter­ge­sell­schaf­ten gear­bei­tet und sich gegen­sei­tig die Prei­se ver­dor­ben. Die Soft­ware hat­te den Kon­flikt nicht erzeugt, nur sicht­bar gemacht. Wir beglei­te­ten die Fach­schu­lun­gen zur Ein­füh­rung und stärk­ten zugleich das Ver­trau­en in eine gesell­schafts­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit.

Ergeb­nis. Erst als die­ses Ver­trau­en wuchs, ent­stand die Bereit­schaft, die Daten wirk­lich offen­zu­le­gen. Und erst dann konn­te die Geschäfts­füh­rung sehen, was zu klä­ren war — die Tech­nik wur­de wirk­sam, weil die Men­schen ihr ver­trau­ten.

Häufige Fragen zu Arbeit & Digitalisierung

Woran erkenne ich, dass eine digitale Einführung ins Stocken gerät?

An all­täg­li­chen Anzei­chen: Der Flur­funk gewinnt die Ober­hand, Daten wer­den nur zum Schein gepflegt, und die Mit­ar­bei­ten­den wir­ken über­for­dert. Meist schei­tert dann nicht die Tech­nik, son­dern die Ein­füh­rung — ein guter Zeit­punkt, um gegen­zu­steu­ern.

Reicht es, die Mitarbeitenden im neuen Tool zu schulen?

Eine rei­ne Klick-Schu­lung greift zu kurz — sie erklärt das Wie, aber nicht das Wozu. Wirk­sam wird ein Werk­zeug erst, wenn die Men­schen sei­nen Vor­teil ver­ste­hen und Ver­trau­en fas­sen. Des­halb ver­bin­den wir die Fach­schu­lung immer mit dem, was zwi­schen den Men­schen geschieht.

Wie begleitet ihr die Einführung digitaler Werkzeuge?

Nah am All­tag und an kon­kre­ten Situa­tio­nen. Wir neh­men die Betei­lig­ten mit, beant­wor­ten offe­ne Fra­gen ehr­lich und schaf­fen Raum, das eige­ne Emp­fin­den aus­zu­spre­chen. Wir beglei­ten so lan­ge, bis die Men­schen das Werk­zeug selbst sicher in der Hand hal­ten — und uns nicht mehr brau­chen.

Lass uns über Arbeit & Digitalisierung sprechen.

Wenn ihr ein digi­ta­les Werk­zeug ein­füh­ren möch­tet — oder merkt, dass eine Ein­füh­rung ins Sto­cken gera­ten ist —, lass uns ins Gespräch kom­men. In Ruhe, ohne Ver­pflich­tung, mit ehr­li­chem Inter­es­se an eurer Situa­ti­on.