Sönke Thomssen Bildungsprojekte

Arbeit & Gesundheit –
gut für sich sorgen

Klei­ne Schrit­te, die im All­tag wirk­lich tra­gen.

Worum geht es bei Arbeit & Gesundheit?

Arbeit & Gesund­heit bedeu­tet für uns nicht, im Job ein­fach durch­zu­hal­ten, bis der Kör­per streikt, son­dern gut für sich zu sor­gen, wäh­rend die Arbeit for­dert. Gesund­heit ist dabei mehr als die Abwe­sen­heit von Krank­heit — sie ist ein Zustand kör­per­li­chen, see­li­schen und sozia­len Wohl­be­fin­dens. Sie ent­steht dort, wo Men­schen aktiv etwas für sich tun und die Arbeit ihnen den Raum dafür lässt. Auf die­ser Sei­te liest du, wie wir Gesund­heit ver­ste­hen und wie wir mit dir dar­an arbei­ten.

Unser Versprechen an dich

Leuchtturm – Platzhalter für ein Gesundheits-Icon

Wir unter­stüt­zen dich dabei, dei­ne Gesund­heit im Arbeits­all­tag nicht aus dem Blick zu ver­lie­ren — mit klei­nen, all­tags­taug­li­chen Schrit­ten, die wenig Auf­wand kos­ten und doch spür­bar ent­las­ten.

Was hält dich gesund, wenn die Arbeit fordert?

Gesund bleibst du dort, wo Belas­tung und Für­sor­ge im Gleich­ge­wicht sind. Gesund­heit ist kein Zufall und kein Luxus — sie ent­steht, wenn du aktiv etwas für dich tust und die Art, wie ihr arbei­tet, dir den Raum dafür lässt.

Dabei gehö­ren drei Sei­ten zusam­men: kör­per­li­ches, see­li­sches und sozia­les Wohl­be­fin­den. Wer über Wochen unter Druck steht und den Aus­tausch mit ande­ren ver­liert, spürt das frü­her oder spä­ter auch im Kör­per. Ver­ant­wor­tung trägst du für dich selbst — und zugleich ent­schei­det die Art, wie geführt und zusam­men­ge­ar­bei­tet wird, ob die­se Ver­ant­wor­tung über­haupt eine Chan­ce hat.

Wie umfas­send Gesund­heit gemeint ist, zeigt ihre bekann­tes­te Defi­ni­ti­on: Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on beschreibt Gesund­heit als Zustand des voll­stän­di­gen kör­per­li­chen, geis­ti­gen und sozia­len Wohl­erge­hens — und nicht nur als das Feh­len von Krank­heit. Gesund­heit im Job heißt dar­um mehr, als nicht krank zu sein.

Quel­le: Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO), Ver­fas­sung von 1946.

Kurze bewusste Pause während eines fordernden Arbeitstags

Woran erkennst du, dass deine Gesundheit zu kurz kommt?

Meis­tens zeigt es sich nicht mit einem Pau­ken­schlag, son­dern in einer stil­len Ver­schie­bung. In unse­ren Semi­na­ren erschre­cken vie­le, wie schnell die eige­ne Gesund­heit aus dem Blick gerät, sobald die Auf­ga­ben drän­gen. Drei Anzei­chen keh­ren beson­ders oft zurück:

Hohe Belas­tung, wenig Für­sor­ge.

Die Anspan­nung bleibt oben, das Küm­mern um dich selbst bleibt unten — und die­ser Abstand wird mit der Zeit zur Gewohn­heit.

Erho­lung wird zu Ablen­kung.

Sofa und Han­dy beru­hi­gen für einen Moment, tra­gen aber nichts zur Gesund­heit bei. Ech­te Erho­lung sieht anders aus.

Stress, den du wegisst.

Wer die Anspan­nung wegisst oder weg­schiebt, ver­schlim­mert am Ende genau das, was er lin­dern woll­te — aus Über­las­tung wird Erschöp­fung.

Wenn du dich in einem die­ser Anzei­chen wie­der­erkennst, ist das kein Grund zur Sor­ge und kein Zei­chen von Schwä­che. Es zeigt dir nur, wo sich ein zwei­ter Blick lohnt — und wo eine klei­ne Ver­än­de­rung am schnells­ten etwas bewegt.

Wie verstehen wir Arbeit & Gesundheit?

Sönke Thomssen im Gespräch

Uns geht es nicht um gro­ße Vor­sät­ze, die am Mon­tag ver­puf­fen, son­dern um klei­ne Schrit­te, die im All­tag tra­gen. Gesund­heit wächst für uns nicht aus mehr Druck, son­dern aus dem Mut, dich selbst wie­der ernst zu neh­men.

Im Semi­nar erar­bei­ten wir kon­kre­te Ansatz­punk­te, die wenig Auf­wand kos­ten und doch viel bewe­gen. Man­che begin­nen mit dem Jour­na­ling und ver­ste­hen ihren Tag dadurch bes­ser. Ande­re suchen bewusst den kol­le­gia­len Aus­tausch über das, was sie beschäf­tigt — und erle­ben schon das als Ent­las­tung.

Genau dar­an arbei­ten wir mit Füh­rungs­kräf­ten und Teams — nah am All­tag, an kon­kre­ten Situa­tio­nen, ohne erho­be­nen Zei­ge­fin­ger. Nicht der gro­ße Wurf ver­än­dert etwas, son­dern der ers­te klei­ne Schritt, den du wirk­lich gehst.

Wie klein so ein Schritt sein kann und wie viel er löst, zeigt die­ses Bei­spiel:

Ein kleiner Schritt statt Stress-Wegessen

Situa­ti­on. Ein Teil­neh­mer bringt es im Semi­nar auf den Punkt: „Kein Wun­der, dass ich krank wer­de. Ich ver­su­che, den Stress ein­fach weg­zu­fres­sen.“ Sei­ne Belas­tung liegt bei acht von zehn, die Für­sor­ge für sich selbst bei zwei.

Vor­ge­hen. Statt eines gro­ßen Pro­gramms suchen wir einen ein­zi­gen, mach­ba­ren Schritt. Er ent­schei­det sich fürs Jour­na­ling: jeden Abend zwei Minu­ten auf­schrei­ben, was der Tag mit ihm gemacht hat. Dazu sucht er sich eine Kol­le­gin, mit der er ein­mal in der Woche offen dar­über spricht.

Ergeb­nis. An der Arbeits­last ändert sich zunächst nichts. Und doch ver­schiebt sich etwas: Er merkt genau­er, wann es zu viel wird, greift sel­te­ner zum Essen als Ven­til — und nimmt sich selbst wie­der ernst.

Häufige Fragen zu Arbeit & Gesundheit

Woran merke ich, dass meine Gesundheit im Job zu kurz kommt?

Meist an all­täg­li­chen Anzei­chen: hohe Belas­tung bei gerin­ger Für­sor­ge, Erho­lung, die zu blo­ßer Ablen­kung wird, oder Stress, den du wegisst statt ihn anzu­ge­hen. Erkennst du dich in einem wie­der, ist das kein Makel, son­dern ein guter Aus­gangs­punkt.

Muss ich dafür mein Leben umkrempeln?

Nein. Uns geht es nicht um gro­ße Vor­sät­ze, son­dern um klei­ne Schrit­te, die im All­tag tra­gen. Schon zwei Minu­ten Jour­na­ling am Abend oder ein regel­mä­ßi­ger Aus­tausch mit Ver­trau­ten kön­nen spür­bar ent­las­ten. Ent­schei­dend ist nicht die Grö­ße des Schritts, son­dern dass du ihn wirk­lich gehst.

Wie arbeitet ihr mit uns zu diesem Thema?

Gesund­heit ist für uns nie Selbst­zweck, son­dern ein Mit­tel, damit Men­schen ihre Arbeit gut und gern tun kön­nen. Dar­um arbei­ten wir nah am All­tag, mit Füh­rungs­kräf­ten und Teams, ohne erho­be­nen Zei­ge­fin­ger. Wel­che Ansatz­punk­te im Ein­zel­fall pas­sen, klä­ren wir gemein­sam in einem per­sön­li­chen Gespräch.

Lass uns über Gesundheit im Job sprechen.

Wenn du gesün­der durch dei­nen Arbeits­all­tag gehen möch­test — für dich selbst oder für dein Team —, lass uns ins Gespräch kom­men. In Ruhe, ohne Ver­pflich­tung, mit ehr­li­chem Inter­es­se an dei­ner Situa­ti­on.