Sönke Thomssen Bildungsprojekte

Coaching –
Wo Reflexion zu Klarheit wird

Hand­lungs­fä­hig­keit zurück­ge­win­nen, wo es per­sön­lich wird.

Worum geht es bei unserem Coaching?

Es gibt Situa­tio­nen, in denen Erfah­rung allein nicht mehr wei­ter­führt. Eine Füh­rungs­kraft über­nimmt mehr Ver­ant­wor­tung, als sie erwar­tet hat. Jemand steckt in einem Rol­len­kon­flikt fest und weiß nicht, wie er sich klar posi­tio­nie­ren soll, ohne Bezie­hun­gen zu beschä­di­gen. Die Auf­ga­ben sind bewäl­tig­bar – aber der inne­re Kom­pass braucht Jus­tie­rung.

Coa­ching ist kein Repa­ra­tur­for­mat und kei­ne The­ra­pie. Es ist ein struk­tu­rier­tes Arbeits­bünd­nis zwi­schen zwei gleich­wer­ti­gen Gesprächs­part­nern – mit dem Ziel, Hand­lungs­fä­hig­keit wie­der­her­zu­stel­len oder wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Der Coach bringt Struk­tur, Metho­de und einen neu­tra­len Blick von außen. Der Coa­chee bleibt Exper­te für sei­ne eige­ne Situa­ti­on.

Das Wichtigste in Kürze

Für wen:Füh­rungs­kräf­te, Fach­kräf­te und Teams, die an einer per­sön­li­chen oder rol­len­be­zo­ge­nen Fra­ge­stel­lung arbei­ten möch­ten

Was wir tun:Im ver­trau­li­chen Dia­log Struk­tur und Metho­de ein­brin­gen, damit du dei­ne eige­ne Lösung fin­dest – nicht unse­re

Ergeb­nis:Wie­der­ge­won­ne­ne Hand­lungs­fä­hig­keit und ein kla­rer nächs­ter Schritt für dei­ne Situa­ti­on

Warum Coaching den Unterschied macht

Coa­ching eig­net sich immer dann, wenn eine Situa­ti­on Refle­xi­on braucht – und kei­nen Kurs. Zwei Anläs­se begeg­nen uns beson­ders häu­fig: Der ers­te ist die Ori­en­tie­rungs­fra­ge. Jemand steht an einem Punkt, an dem Rich­tungs­ent­schei­dun­gen anste­hen – eine neue Auf­ga­be, ein Rol­len­wech­sel, ein Kar­rie­re­schritt – und plötz­lich reicht das bis­he­ri­ge Selbst­bild nicht mehr aus, um klar ent­schei­den zu kön­nen. Hier hilft Coa­ching dabei, den eige­nen Stand­punkt zu klä­ren, bevor der nächs­te Schritt getan wird.

Der zwei­te Anlass ist die Kon­flikt­si­tua­ti­on: Span­nun­gen mit Vor­ge­setz­ten, mit dem Team oder in der eige­nen Rol­le, die sich nicht ein­fach lösen las­sen. Nicht weil die Betei­lig­ten guten Wil­len ver­mis­sen las­sen, son­dern weil die Dyna­mik zu fest­ge­fah­ren ist, um von innen her­aus ver­än­dert zu wer­den. Ein neu­tra­ler Blick von außen ver­än­dert hier die Per­spek­ti­ve – und damit die Hand­lungs­op­tio­nen.

Der Unter­schied zum Trai­ning ist klar: Wäh­rend dort gemein­sa­mes Ler­nen im Mit­tel­punkt steht, geht es im Coa­ching um die indi­vi­du­el­le Situa­ti­on – um das kon­kre­te The­ma, das sich im Semi­nar­raum nicht lösen lässt, weil es zu per­sön­lich, zu kom­plex oder zu kon­text­ge­bun­den ist.

Wie läuft ein Coaching bei uns ab?

1. Vertrauen aufbauen

Das Vor­ge­spräch ist kos­ten­los und dient dem ers­ten Ken­nen­ler­nen. Coa­ching funk­tio­niert nur, wenn Ver­trau­en vor­han­den ist – in die Kom­pe­tenz des Coa­ches und in den Pro­zess selbst. Passt alles, ver­ein­ba­ren wir einen Coa­ching­ver­trag mit Auf­trag, Grund­re­geln und Ablauf.

2. Auftrag klären

In der ers­ten Sit­zung steht die Auf­trags­klä­rung im Mit­tel­punkt: Was genau soll sich ver­än­dern? Nicht als vage Wunsch­for­mu­lie­rung, son­dern als kon­kre­tes, über­prüf­ba­res Ziel – ver­bind­lich für Coach und Coa­chee und Mess­lat­te für den gesam­ten Pro­zess.

3. Handeln fördern

Eine typi­sche Sit­zung beginnt mit der Fra­ge: Was hast du aus­pro­biert? Coa­ching wirkt durch Hand­lung, nicht nur durch Ein­sicht – wir üben Gesprächs­füh­rung und Ver­hal­ten mit direk­tem Feed­back. Jede Sit­zung endet mit der Fra­ge: Was nimmst du mit, und wie gehst du damit um?

4. Transfer sichern

Das Abschluss­ge­spräch bewer­tet gemein­sam: Was hat sich ver­än­dert, was bleibt offen? Wer möch­te, erhält eine Doku­men­ta­ti­on als Grund­la­ge für den Trans­fer. Alle Gesprächs­no­ti­zen wer­den sechs Mona­te nach der letz­ten Sit­zung daten­schutz­kon­form gelöscht.

Warum gutes Coaching nachhaltig wirkt

Die wirk­sams­ten Coa­ching­pro­zes­se, die wir beglei­tet haben, zeich­nen sich durch eines aus: Der Coa­chee hat sei­ne eige­ne Lösung gefun­den – nicht die des Coa­ches über­nom­men.

Die­ser Unter­schied ent­schei­det, ob jemand das Erar­bei­te­te danach wirk­lich umsetzt. Wer selbst her­aus­ge­fun­den hat, was für ihn funk­tio­niert, setzt es anders um, als wer eine frem­de Emp­feh­lung befolgt. Bera­tung gibt Emp­feh­lun­gen. Coa­ching erar­bei­tet Lösun­gen gemein­sam mit dem Coa­chee.

Nicht jede Her­aus­for­de­rung braucht Coa­ching. Man­che Situa­tio­nen las­sen sich im Gespräch mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen klä­ren, man­che durch ein gutes Buch, man­che durch ein Trai­ning. Aber dort, wo die Situa­ti­on zu kom­plex ist, um sie allein zu durch­den­ken, und zu per­sön­lich, um sie im Semi­nar­raum zu bear­bei­ten – da kann Coa­ching den Unter­schied machen zwi­schen einer Situa­ti­on, die blo­ckiert, und einer, die sich lösen lässt.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Flugangst als Führungskraft

Coaching bei Flugangst als Führungskraft

Situa­ti­on: Ein Pro­jekt­lei­ter wur­de zur Füh­rungs­kraft beför­dert. Die neue Rol­le brach­te regel­mä­ßi­ge Flug­rei­sen mit sich – ein Pro­blem, das er lan­ge ver­drängt hat­te: Er litt unter star­ker Flug­angst.

Vor­ge­hen: Im Coa­ching erar­bei­te­ten wir gemein­sam, was hin­ter der Angst steck­te – nicht die Gefahr des Flie­gens, son­dern Kon­troll­ver­lust. Auch mit­hil­fe kör­per­ori­en­tier­ter Metho­den sowie Men­tal­tech­ni­ken, wie sie im Leis­tungs­sport ein­ge­setzt wer­den, ent­wi­ckel­ten wir kon­kre­te Alter­na­ti­ven zum bis­he­ri­gen Reak­ti­ons­mus­ter.

Ergeb­nis: Seit­dem kann er Flug­rei­sen unter­neh­men. Die Angst ist nicht ver­schwun­den. Aber sie bestimmt nicht mehr sein Han­deln. Er hat gelernt, mit ihr umzu­ge­hen – nicht sie zu bekämp­fen.

Führungsrolle übernehmen

Coaching bei neuer Führungsverantwortung

Situa­ti­on: Eine Team­lei­tung wur­de aus dem eige­nen Team her­aus rekru­tiert. Plötz­lich war sie Vor­ge­setz­te von Men­schen, mit denen sie zuvor auf Augen­hö­he zusam­men­ge­ar­bei­tet hat­te. Aus Angst, den Vor­ge­setz­ten zu ent­täu­schen oder das Team zu ver­lie­ren, ver­lor sie sich in Abspra­chen und Micro­ma­nage­ment.

Vor­ge­hen: Im Coa­ching wur­den gemein­sam Schrit­te zur Rol­len­klä­rung erar­bei­tet – und dann mit dem Vor­ge­setz­ten und den Team­mit­glie­dern abge­stimmt.

Ergeb­nis: Die Über­nah­me der neu­en Ver­ant­wor­tung wur­de so zu einem gemein­sa­men Gestal­tungs­pro­zess aller Betei­lig­ten, nicht zu einem ein­sa­men Ori­en­tie­rungs­ver­such. Was fehl­te, war nicht Kom­pe­tenz, son­dern Klar­heit über die eige­ne Rol­le.

Klarheit vor der Entscheidung

Coaching bei einer beruflichen Richtungsentscheidung

Situa­ti­on: Eine Fach­kraft stand vor einer ange­bo­te­nen Beför­de­rung – fach­lich nahe­lie­gend, aber ver­bun­den mit deut­lich mehr Rei­se­tä­tig­keit und weni­ger Zeit für die Fami­lie. Zwi­schen Pflicht­ge­fühl und Bauch­ge­fühl kam kei­ne kla­re Ent­schei­dung zustan­de.

Vor­ge­hen: Im Coa­ching trenn­ten wir die Fra­ge in ihre Tei­le: Was bedeu­tet die Beför­de­rung fach­lich, was bedeu­tet sie pri­vat, und wel­che Kri­te­ri­en sind wirk­lich ent­schei­dend – nicht nur nahe­lie­gend. Wir arbei­te­ten mit kon­kre­ten Zukunfts­bil­dern statt mit abs­trak­ten Für-und-Wider-Lis­ten.

Ergeb­nis: Die Ent­schei­dung fiel nicht leich­ter, aber kla­rer: Die Beför­de­rung wur­de ange­nom­men – mit einer im Vor­feld aus­ge­han­del­ten Rei­se­re­ge­lung. Ent­schei­dend war nicht das Ergeb­nis an sich, son­dern dass es aus einer kla­ren Hal­tung her­aus getrof­fen wur­de.

Warum Thomssen Bildungsprojekte?

Sönke Thomssen - Inhaber von Thomssen Bildungsprojekte

Coa­ching lebt von Ver­trau­en – und Ver­trau­en ent­steht nicht durch Wer­be­ver­spre­chen, son­dern durch Erfah­rung. Wir beglei­ten seit über 25 Jah­ren Men­schen in Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen. Oft ist ein Coa­ching der nächs­te Schritt nach einem Trai­ning – wenn aus gemein­sa­mem Ler­nen eine ein­zel­ne, sehr per­sön­li­che Fra­ge­stel­lung wird, die indi­vi­du­el­le Auf­merk­sam­keit braucht. Genau dort set­zen wir an: ver­trau­lich, ziel­ge­rich­tet und immer auf Augen­hö­he. Wo zwi­schen den Ter­mi­nen etwas leben­dig blei­ben soll, ergän­zen per­sön­li­che Lern-Impul­se aus dem E‑Learning die Beglei­tung.

Häufige Fragen

Wie viele Sitzungen braucht ein Coaching?

Das hängt vom The­ma und vom Tem­po ab. Die meis­ten Coa­ching­pro­zes­se umfas­sen vier bis acht Sit­zun­gen. Kür­ze­re For­ma­te sind mög­lich, wenn das Anlie­gen klar begrenzt ist. Ent­schei­dend ist nicht die Anzahl der Sit­zun­gen, son­dern das Ziel: Wenn du erreicht hast, was du errei­chen woll­test, ist das Coa­ching abge­schlos­sen. Man­che The­men brau­chen drei Sit­zun­gen, man­che zwölf. Wir legen das gemein­sam fest – und jus­tie­ren nach, wenn nötig.

Was unterscheidet Coaching von Beratung?

Bera­tung gibt Emp­feh­lun­gen. Coa­ching erar­bei­tet Lösun­gen gemein­sam mit dem Coa­chee. Der Unter­schied ist nicht aka­de­misch: Wer selbst her­aus­ge­fun­den hat, was für ihn funk­tio­niert, setzt es anders um, als wer eine frem­de Emp­feh­lung befolgt. In der Bera­tung sind wir Exper­ten für Wei­ter­bil­dung. Im Coa­ching bist du Exper­tin oder Exper­te für dei­ne Situa­ti­on – wir brin­gen Struk­tur, Metho­de und einen neu­tra­len Blick von außen.

Kann Coaching auch für Teams sinnvoll sein?

Ja. Team-Coa­ching folgt den­sel­ben Prin­zi­pi­en wie Ein­zel-Coa­ching, erfor­dert aber eine sorg­fäl­ti­ge­re Auf­trags­klä­rung: Was genau soll sich im Mit­ein­an­der ver­än­dern? Wer ist Auf­trag­ge­ber, wer ist Betei­lig­ter? Wenn die­se Fra­gen am Anfang klar beant­wor­tet sind, ent­steht ein For­mat, das nach­hal­tig wirkt. Team-Coa­ching ist kein Mode­ra­ti­ons­pro­zess, son­dern ein Ent­wick­lungs­pro­zess.

Wie vertraulich ist Coaching?

Abso­lut. Was im Coa­ching bespro­chen wird, bleibt im Coa­ching. Es gibt kei­ne Berichts­pflicht gegen­über Arbeit­ge­bern, kei­ne Doku­men­ta­ti­on, die wei­ter­ge­ge­ben wird. Die ein­zi­ge Aus­nah­me: Wenn du aus­drück­lich wünschst, dass bestimm­te Ergeb­nis­se mit Vor­ge­setz­ten geteilt wer­den. Aber das ent­schei­dest du. Coa­ching funk­tio­niert nur, wenn abso­lu­te Ver­trau­lich­keit gege­ben ist. Ohne die­se Sicher­heit ent­steht kein Raum für ech­te Refle­xi­on.

Lass uns über dein Coaching sprechen.

Wenn dich eine Situa­ti­on beschäf­tigt, für die dir der Rah­men fehlt – zu per­sön­lich für ein Trai­ning, zu kom­plex für ein kur­zes Gespräch – dann ist ein ers­tes unver­bind­li­ches Gespräch oft der sinn­volls­te nächs­te Schritt. Wir klä­ren gemein­sam, ob Coa­ching das pas­sen­de For­mat ist, und wenn ja, wie eine Zusam­men­ar­beit aus­se­hen könn­te. Schreib uns oder ruf an – das Erst­ge­spräch ist kos­ten­los.