Sönke Thomssen Bildungsprojekte

Führung –
Menschen wachsen lassen

Aus ehr­li­chem Inter­es­se wird gemein­sa­mer Erfolg.

Worum geht es bei Führung?

Füh­rung bedeu­tet für uns nicht, Macht in einem Arbeits­ver­hält­nis zu defi­nie­ren, son­dern Bezie­hun­gen im Arbeits­all­tag zu gestal­ten. Gute Füh­rung macht sicht­bar, wel­chen Bei­trag ein Mensch leis­tet — und gibt sei­ner Arbeit damit ihren Sinn zurück. Das Werk­zeug dafür ist erstaun­lich schlicht: ehr­li­ches Inter­es­se und gute Fra­gen. Auf die­ser Sei­te liest du, wie wir Füh­rung ver­ste­hen und wie wir mit dir dar­an arbei­ten.

Unser Versprechen an dich

Leuchtturm – Platzhalter für ein Führungs-Icon

Wir unter­stüt­zen dich als Füh­rungs­kraft dabei, die Arbeit der Men­schen, die dir anver­traut sind, sicht­bar zu machen — und aus Zusam­men­ar­beit einen Erfolg wer­den zu las­sen, den alle als ihren eige­nen erle­ben.

Was macht Führung wirksam?

Wirk­sam wird Füh­rung dort, wo trag­fä­hi­ge Arbeits­be­zie­hun­gen ent­ste­hen. Ihr Fun­da­ment ist Ver­trau­en in bei­de Rich­tun­gen: Das Unter­neh­men ver­traut dar­auf, dass eine Füh­rungs­kraft Men­schen und Auf­ga­be zusam­men­bringt — und die Füh­rungs­kraft schafft die­ses Ver­trau­en jeden Tag neu, im kon­kre­ten Mit­ein­an­der.

Gute Füh­rung hebt Gemein­sam­kei­ten her­vor und lässt zugleich Unter­schie­de zu. So ent­steht ein Mit­ein­an­der, das ziel­ge­rich­tet und krea­tiv zugleich ist — mit Raum für Refle­xi­on und Mit­ver­ant­wor­tung. Aus Zusam­men­ar­beit wird dann ein Erfolg, den alle Betei­lig­ten als ihren eige­nen erle­ben. Das Werk­zeug dafür ist erstaun­lich schlicht: gute Fra­gen und ehr­li­ches Inter­es­se — die Bereit­schaft, prä­sent zu sein und nach­zu­fra­gen, statt anzu­neh­men, man wis­se ohne­hin Bescheid.

Wie stark die­ser Fak­tor wiegt, zeigt die For­schung: Laut einer Gal­lup-Ana­ly­se gehen min­des­tens 70 % der Unter­schie­de im Enga­ge­ment eines Teams auf die direk­te Füh­rungs­kraft zurück. Füh­rung ist damit kein wei­cher Fak­tor am Rand — sie ent­schei­det dar­über, ob Men­schen ihre Ener­gie ein­brin­gen oder zurück­hal­ten.

Quel­le: Gal­lup, „Sta­te of the Ame­ri­can Mana­ger“.

Führungskraft im Gespräch mit einem Mitarbeitenden

Woran erkennst du, dass Führung Unterstützung braucht?

Meis­tens zeigt es sich nicht in gro­ßen Kri­sen, son­dern in klei­nen Rei­bun­gen im All­tag. In unse­ren Semi­na­ren berich­ten Füh­rungs­kräf­te immer wie­der von den­sel­ben Mus­tern — und fast jede erkennt sich in min­des­tens einem wie­der. Drei Anzei­chen keh­ren beson­ders oft zurück:

Unkla­re Erwar­tun­gen.

Wo nicht aus­ge­spro­chen wird, wor­um es geht, ent­ste­hen Miss­ver­ständ­nis­se und Rei­bungs­ver­lus­te — bei dir wie bei dei­nen Mit­ar­bei­ten­den.

Unkla­re Dele­ga­ti­on.

Fehlt Klar­heit in den Abspra­chen, fol­gen Ver­un­si­che­rung und ein ver­meid­ba­rer Ver­lust an Zeit und Kraft.

Schwe­len­de Kon­flik­te.

Wo Unklar­heit und Miss­ver­ständ­nis­se zusam­men­kom­men, glimmt es unter der Ober­flä­che wei­ter — am Ende steht Min­der­leis­tung.

Wenn du eines die­ser Anzei­chen bei dir wie­der­erkennst, ist das kein Makel und kein Zei­chen von Schwä­che. Es zeigt dir nur, wo sich ein zwei­ter Blick lohnt — und wo Unter­stüt­zung am schnells­ten etwas bewegt.

Wie verstehen wir Führung?

Sönke Thomssen im Gespräch

Für uns heißt Füh­rung nicht, Macht aus­zu­üben, son­dern Bezie­hun­gen zu gestal­ten — Bezie­hun­gen, in denen Men­schen ihren Bei­trag erken­nen und ernst neh­men. Sie zeigt sich sel­te­ner in gro­ßen Ent­schei­dun­gen als in klei­nen Momen­ten: in einer Fra­ge zur rich­ti­gen Zeit, in ech­tem Inter­es­se, im Mut, jeman­dem sei­nen Wert zurück­zu­spie­geln.

Die­se Hal­tung steht bei uns vor jeder Metho­de. Werk­zeu­ge und Model­le hel­fen — aber sie wir­ken nur, wenn die Bezie­hung trägt. Des­halb begin­nen wir nicht mit Tech­ni­ken, son­dern mit ehr­li­chen Fra­gen: Wie klar sind Zie­le und Auf­ga­ben? Wel­che Feed­back­schlei­fen haben sich eta­bliert? Und wie geht ihr mit­ein­an­der um, wenn es Kon­flik­te gibt?

Wo die­se Hal­tung spür­bar wird, ver­än­dert sich oft schon viel: Mit­ar­bei­ten­de erle­ben, dass ihre Arbeit gese­hen wird, und brin­gen sich anders ein. Genau dar­an arbei­ten wir mit Füh­rungs­kräf­ten — nah am All­tag, an kon­kre­ten Situa­tio­nen, ohne erho­be­nen Zei­ge­fin­ger.

Wie klein der Aus­lö­ser sein kann und wie groß die Wir­kung, zeigt die­ses Bei­spiel:

Ein Moment, der alles ändert

Situa­ti­on. Eine Mit­ar­bei­te­rin soll einem Gast ihrer Füh­rungs­kraft ihre Tätig­keit beschrei­ben. Die Ant­wort fällt knapp aus, fast flap­sig — als gäbe es dazu nicht viel zu erzäh­len.

Vor­ge­hen. Die Füh­rungs­kraft nimmt sich einen Moment allein mit ihr und stellt eine ein­fa­che Fra­ge: ob das wirk­lich schon ihr gan­zer Bei­trag für das Unter­neh­men sei. Dann spie­gelt sie ihr zurück, was die­se Arbeit fürs Team bedeu­tet — „Ihre Arbeit gibt mir die Sicher­heit, dass ich den Kun­den jeder­zeit sagen kann, was wir leis­ten kön­nen und was nicht. Die­se Ver­läss­lich­keit ist mir und dem Unter­neh­men wich­tig!“

Ergeb­nis. An der Tätig­keit ändert sich nichts. Und doch ändert sich alles: Die Mit­ar­bei­te­rin weiß nun, wozu ihre Arbeit gut ist — und kann stolz auf sie sein.

Häufige Fragen zu Führung

Woran erkenne ich, dass ich als Führungskraft Unterstützung gebrauchen kann?

Meist an all­täg­li­chen Anzei­chen: unkla­re Erwar­tun­gen, unkla­re Dele­ga­ti­on oder schwe­len­de Kon­flik­te. Fast jede Füh­rungs­kraft erkennt sich in min­des­tens einem wie­der — das ist kein Makel, son­dern ein guter Aus­gangs­punkt.

Braucht gute Führung besondere Methoden?

Metho­den hel­fen, aber sie tra­gen nur, wenn die Bezie­hung stimmt. Des­halb beginnt wirk­sa­me Füh­rung mit Hal­tung: mit ech­tem Inter­es­se, guten Fra­gen und der Bereit­schaft, den Bei­trag ande­rer sicht­bar zu machen. Lösun­gen von der Stan­ge bie­ten wir dabei nicht — wir ach­ten dar­auf, dass Anlie­gen und Lösungs­an­satz zuein­an­der und zur jewei­li­gen Füh­rungs­kraft pas­sen.

Wie arbeitet ihr mit Führungskräften?

Füh­rung ist für uns nie Selbst­zweck, son­dern immer ein Mit­tel zum Zweck. Dar­um arbei­ten wir nah am All­tag und an kon­kre­ten Situa­tio­nen, ohne erho­be­nen Zei­ge­fin­ger. Wel­ches Vor­ge­hen im Ein­zel­fall passt, klä­ren wir gemein­sam in einem per­sön­li­chen Gespräch.

Lass uns über Führung sprechen.

Wenn du an Füh­rung arbei­ten möch­test — an dei­ner eige­nen oder der in dei­nem Team —, lass uns ins Gespräch kom­men. In Ruhe, ohne Ver­pflich­tung, mit ehr­li­chem Inter­es­se an dei­ner Situa­ti­on.