Image

Coaching

Beruflich wie auch privat können Menschen im Alltag mit Situationen konfrontiert werden, die sie an ihre persönlichen Grenzen oder in eine rationale oder emotionale „Zwickmühle“ bringen können. Dabei müssen das nicht nur unangenehme Situationen sein. Auch eine angebotene Beförderung oder die lohnenswerte Investition in die Zukunft (z.B. Der Kauf eines günstigen Hauses) können zu Entscheidungssituationen führen, in denen eine innere Klarheit fehlt.

Darum unterstützen auch Unternehmen z.B. durch Schulungsmaßnahmen ihre Mitarbeiter/innen dabei, sich auf die Anforderungen des beruflichen Alltags besser einstellen zu können. Im privaten Umfeld helfen oft klärende Gespräche mit Vertrauten oder auch eine Freizeitgestaltung, bei der man sich selbst etwas Gutes gönnt, um den Kopf wieder frei zu bekommen bzw. neue Bewältigungsstrategien zu entdecken.

Was ist aber, wenn die bewährten Strategien zum Finden guter Entscheidungen nicht funktionieren? Wenn die persönliche Entscheidungskompetenz nicht auszureichen scheint? Wenn sich innere und/oder äußere Spannungen aufbauen und die unbewältigte Lebenssituation einen im wahrsten Sinne des Wortes krank zu machen droht?

In solchen Situationen ist ein Coaching zum Finden geeigneter Strategien oder der „richtigen“ Lösung eine hilfreiche Unterstützung. Denn ein Coaching hilft den Ratsuchenden (im Coaching oft „Coachees“ genannt) bei der Bewältigung anstehender Entscheidungen und Situationen. Es ist sozusagen ein „Arbeitsbündnis“, bei dem die Beteiligten (Coach und Coaches) aus unterschiedlicher Expertensicht auf die Jeweilige Situation schauen.

Warum bezeichnen wir den Coach und Coachee als „Experten“? Nun ein guter Coach versteht sich als Begleiter eines Entwicklungs- oder Entscheidungsprozesses seines Coachees. Auf der Grundlage einer fachlich fundierten Ausbildung und der Tatsache, dass er als „Nicht-Betroffener“ anders auf die Lebensgeschichte und -situation der Ratsuchenden schauen kann, unterstützt er den Coachee bei der (Re-)Aktivierung seiner eigenen Ressourcen und Fähigkeiten. Der Coachee hingegen ist in diesem Prozess der „Experte“ für dessen Lebensplanung und -gestaltung. Er hat sich durch das Erlernen geeigneter Lebensstrategien für die eigene Lebensführung spezialisiert. Es wäre also grob fahrlässig, ihn als schwach oder inkompetent zu betrachten, nur weil es ihm in einer bestimmten Lebenssituation schwer fällt, eine zufrieden stellende Entscheidung zu treffen. Vielmehr sind seine Erfahrungen, Erwartungen, Wünsche und Ängste wegweisende Informationen, die nur er im Coaching zum Finden einer Lösung zur Verfügung stellen kann.

Der typische Verlauf eines Coachings mit Herrn Thomssen

Das Vorgespräch

Das Vorgespräch ist grundsätzlich kostenfrei und dient einem ersten Kennenlernen. Denn nach unserer Überzeugung ist die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Coaching Ihr Vertrauen in die Kompetenz des Coaches für Ihr Anliegen. Sie müssen sich in der Zusammenarbeit wertgeschätzt und ernstgenommen fühlen und jederzeit bereit sein, die Hinweise und Vorschläge des Coaches kritisch zu hinterfragen. Ohne Vertrauen ist dies nicht möglich.

Nach unserem Verständnis ist ein Coach kein "Allrounder" für alle Lebensthemen. Darum benötigt auch er durch das Erstgepräch die Chance, das Anliegen des Coachees ausreichend einschätzen und erste Vorschläge für eine Zusammenarbeit präsentieren zu können. So können Sie einen ersten Eindruck gewinnen, wie der Coach mit Ihnen arbeiten möchte und entscheiden, ob Ihnen diese Form der Zusammenarbeit zusagt.

Wenn auch die organisatorischen Rahmenbedingungen für eine Zusammenarbeit sprechen, kann eine Zusammenarbeit im Rahmen eines Coachings beschlossen und ein erster Termin vereinbart werden. Zum ersten Termin erhalten Sie dann einen Coachingvertrag, der den Auftrag, Grundinformationen über die Zusammenarbeit sowe die organisatorischen Rahmenbedingungen enthält. Ein Musterexemplar des Coachingvertrages finden Sie auf unserer Website unter der Rubrik "Service / Downloads".

Bitte beachten Sie:

Da der Zusammenarbeit zwischen Coach und Coachee ein Dienstvertrag zugrunde liegt, der eine Schweigepflichtvereinbarung enthält, hat der Coach  gegenüber Dritten grundsätzlich eine Schweigepflicht (s. §611 BGB). Wurden wir vom Arbeitgeber mit einem Coaching beauftragt, muss dieser sich für Informationen zum Coachingprozess oder den Entwicklungsergebnissen selbst an den Coachee wenden. In Ausnahmefällen -mit schriftlichem Einverständnis und nach Freigabe der Informationen durch den Coachee- können dem Auftraggeber Informationen schriftlich zur Verfügung gestellt werden.

Typische Themen für ein Coaching sind z.B.:

Persönliches Umfeld:

Persönliche Karriereplanung / Vereinbarkeit von Beruf und Familie / Stress- und Burn-Out-Prophylaxe / Umgang mit Ambivalenzen / Probleme mit Zeit- und Selbstmanagement / Umsetzung persönlicher Ziele / Selbstwertproblematiken / …
Berufliches Umfeld: Konflikte in der Zusammenarbeit / Beförderungschancen nutzen / Arbeitsanforderungen gerecht werden / Abstimmungsprobleme mit Vorgesetzten / Umgang mit Veränderungen im Arbeitsumfeld / Lampenfieber bei Reden und Präsentationen / …

Weitere Informationen können Sie unserer Broschüre
"Coachingmaßnahmen für Einzelpersonen und Teams"
entnehmen, die wir ab Mai 2019 auf unserer Website
unter "Service / Downloads" für Sie bereitstellen.