Sönke Thomssen Bildungsprojekte

Konzeption –
Damit Weiterbildung im Alltag wirkt

Nicht nur pla­nen, was ver­mit­telt wird – son­dern was sich ändern soll.

Worum geht es bei unserer Konzeption?

Wir unter­stüt­zen dich, wenn dei­ne Wei­ter­bil­dungs­vor­ha­ben durch­dacht sein sol­len. Wenn du wis­sen möch­test, ob eine Maß­nah­me zu den Men­schen passt, die sie durch­lau­fen. Und wenn du sicher­stel­len willst, dass das, was an zwei Semi­nar­ta­gen geschieht, auch in den Wochen danach im All­tag ankommt.

Die Kon­zep­ti­on von Semi­na­ren macht den Unter­schied nicht. Die Art, wie wir Kon­zep­te ent­wi­ckeln, schon. Wir fra­gen nicht nur, was ver­mit­telt wer­den soll. Wir fra­gen, was sich im All­tag der Teil­neh­men­den ändern muss – und wie die Bedin­gun­gen dafür aus­se­hen kön­nen.

Das Wichtigste in Kürze

Für wen:Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che und Füh­rungs­kräf­te, die ein Wei­ter­bil­dungs­kon­zept brau­chen, das zu ihren Men­schen passt

Was wir tun:Zie­le, Ziel­grup­pe und Rah­men­be­din­gun­gen klä­ren und dar­aus ein trag­fä­hi­ges Kon­zept ent­wi­ckeln

Ergeb­nis:ein Ver­an­stal­tungs­leit­fa­den, der zu dei­nen Men­schen und dei­ner Situa­ti­on passt

Warum macht Konzeption den Unterschied?

Vie­le Unter­neh­men erle­ben das­sel­be Mus­ter: Ein Semi­nar läuft gut, die Rück­mel­dun­gen sind posi­tiv, drei Mona­te spä­ter ist wenig geblie­ben. Das liegt sel­ten an den Inhal­ten. Es liegt dar­an, dass das Semi­nar als Ein­zel­maß­nah­me geplant wur­de – nicht als Teil eines Pro­zes­ses, der im All­tag wir­ken soll.

Wir kon­zi­pie­ren anders. Wir betrach­ten die Aus­gangs­si­tua­ti­on, ver­ste­hen die Ziel­grup­pe und arbei­ten eine Struk­tur aus, die Men­schen im Mit­ein­an­der wei­ter­bringt. Was dabei ent­steht, ist kein Stan­dard-Kon­zept, das wir auf jede Anfra­ge legen. Es ist eine Ant­wort auf die Fra­ge: Was brau­chen die­se Men­schen, in die­ser Orga­ni­sa­ti­on, in die­ser Situa­ti­on?

Die Her­aus­for­de­rung dabei liegt nicht in der Metho­den­aus­wahl. Sie liegt dar­in, drei Per­spek­ti­ven zusam­men­zu­brin­gen: Was will der Auf­trag­ge­ber errei­chen? Was brin­gen die Teil­neh­men­den an Erfah­rung mit? Und wel­che Rah­men­be­din­gun­gen bestehen im All­tag, in den das Gelern­te zurück­keh­ren soll? Eine gute Kon­zep­ti­on baut häu­fig auf einer vor­ge­schal­te­ten Bera­tung auf und mün­det in der Umset­zung: in Trai­ning oder – auf indi­vi­du­el­ler Ebe­ne – in Coa­ching.

Wie läuft eine Konzeption bei uns ab?

1. Ziele klären

Wir klä­ren gemein­sam: Was soll sich ändern, wel­che Rah­men­be­din­gun­gen bestehen, wie ist die Aus­gangs­la­ge der Teil­neh­men­den? Der Bedarf ist für uns eine kon­kre­te Fra­ge – nicht nur eine theo­re­ti­sche Anfor­de­rung.

2. Einblicke gewinnen

Wenn mög­lich füh­ren wir Gesprä­che mit den Teil­neh­men­den oder schau­en uns Arbeits­ab­läu­fe an. Das lie­fert ein Bild, das kei­ne Stel­len­be­schrei­bung leis­ten kann – und ist Vor­aus­set­zung dafür, Men­schen wirk­lich wei­ter­zu­brin­gen.

3. Feindesign entwickeln

Wir legen fest, wie die Maß­nah­me auf­ge­baut ist, wel­che Metho­den wann zum Ein­satz kom­men und wer wofür Ver­ant­wor­tung trägt. Ein gutes Kon­zept sagt nicht nur, was gesche­hen soll – son­dern auch, war­um.

4. Praxis testen (optional)

Bei kom­ple­xen Kon­zep­ten tes­ten unse­re Trai­ner zen­tra­le Übun­gen vor­ab in einer klei­nen Simu­la­ti­on. Das ist auf­wen­dig – schützt aber vor Über­ra­schun­gen im Ernst­fall und gibt Sicher­heit, dass das Kon­zept auch in der Pra­xis funk­tio­niert.

Warum gute Konzepte nachhaltig wirken

Eine gute Kon­zep­ti­on endet nicht am letz­ten Tag eines Semi­nars. Sie denkt von Anfang an mit, was danach pas­siert. Was brau­chen die Teil­neh­men­den, um das Gelern­te in ihren All­tag zu über­set­zen? Wann gibt es Gele­gen­heit, Erfah­run­gen aus­zu­tau­schen? Wer beglei­tet den Pro­zess wei­ter?

Die Fra­ge ist nicht, ob ein Semi­nar zwei Tage dau­ert oder drei. Die Fra­ge ist, ob die Bedin­gun­gen stim­men, damit das, was dort begon­nen wur­de, wei­ter­wir­ken kann. Trans­fer geschieht nicht von selbst. Er braucht Pla­nung. Und er braucht eine Kon­zep­ti­on, die ihn von Anfang an ein­be­zieht.

Nicht jede Wei­ter­bil­dung braucht eine auf­wen­di­ge Kon­zep­ti­on. Man­che The­men sind klar umris­sen, man­che Ziel­grup­pen sind ver­traut. Aber dort, wo Ent­wick­lung wirk­lich ver­än­dert, wo Men­schen an Her­aus­for­de­run­gen arbei­ten, die ihre Arbeit prä­gen – da ent­schei­det die Qua­li­tät der Kon­zep­ti­on dar­über, ob zwei Semi­nar­ta­ge eine ange­neh­me Unter­bre­chung blei­ben oder der Beginn von etwas sind, das wirkt.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Willkommenskultur gestalten

Gespräch zur Vorbereitung der Einführungsveranstaltung

Situa­ti­on: Ein mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men woll­te sei­ne Ein­füh­rungs­ver­an­stal­tung für neue Mit­ar­bei­ten­de über­ar­bei­ten und frag­te uns nach einem Kon­zept für die inter­ne Umset­zung.

Vor­ge­hen: Gemein­sam mit den Ver­ant­wort­li­chen haben wir erar­bei­tet, wel­che Wer­te ver­mit­telt wer­den sol­len und wel­che Rol­le Füh­rungs­kräf­te und Teams dabei spie­len.

Ergeb­nis: Aus der Ein­zel­ver­an­stal­tung wur­de ein mehr­stu­fi­ger Pro­zess, der Onboar­ding als gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung über meh­re­re Mona­te begreift.

Schwierige Gespräche führen

Gespräch zu Konfliktsituationen im Team

Situa­ti­on: Eine sozia­le Ein­rich­tung woll­te die Kom­mu­ni­ka­ti­on in Kon­flikt­si­tua­tio­nen stär­ken – der ursprüng­li­che Wunsch war ein zwei­tä­gi­ges Gesprächs­trai­ning.

Vor­ge­hen: Im Vor­ge­spräch wur­de deut­lich, dass zuerst struk­tu­rel­le Fra­gen zu klä­ren waren: Wer darf was ent­schei­den, wie wer­den Kon­flik­te sicht­bar gemacht? Erst danach rück­ten die Gesprächs­me­tho­den ins Zen­trum.

Ergeb­nis: Das Semi­nar wur­de län­ger, aber wirk­sam – weil es bei dem ansetz­te, was wirk­lich fehl­te.

Vertriebsteams einarbeiten

Praxisnahe Einarbeitung neuer Vertriebsmitarbeitender

Situa­ti­on: Ein Unter­neh­men woll­te eine modu­la­re Schu­lungs­rei­he, um neue Ver­triebs­mit­ar­bei­ten­de mit ihrem Wis­sen und Kön­nen bes­ser in Struk­tu­ren und Ver­triebs­kul­tur ein­zu­füh­ren.

Vor­ge­hen: Nach Begleit­fahr­ten in unter­schied­li­chen Regio­nen haben wir den Ver­triebs­all­tag und die zugrun­de lie­gen­den Pro­zes­se ana­ly­siert, in The­men­blö­cke geglie­dert und den Gestal­tungs­rah­men für die Ver­triebs­mit­ar­bei­ten­den her­aus­ge­ar­bei­tet.

Ergeb­nis: In den Schu­lun­gen flie­ßen die eige­nen Erfah­run­gen der Teil­neh­men­den in vor­han­de­ne Struk­tu­ren ein – so ori­en­tie­ren sie sich schnel­ler im neu­en Auf­ga­ben­be­reich und arbei­ten erfolg­reich.

Warum Thomssen Bildungsprojekte?

Sönke Thomssen - Inhaber von Thomssen Bildungsprojekte

Eine gute Kon­zep­ti­on endet nicht mit dem fer­ti­gen Leit­fa­den. Sie legt das Fun­da­ment für alles, was danach pas­siert: eine Maß­nah­me, die zu dei­nen Men­schen passt, und ein Ergeb­nis, das im All­tag ankommt – statt nach drei Mona­ten zu ver­puf­fen. Nicht jedes Semi­nar braucht eine auf­wen­di­ge Kon­zep­ti­on. Aber dort, wo Stan­dard­mo­du­le nicht mehr rei­chen und Men­schen an The­men arbei­ten, die ihre Arbeit wirk­lich prä­gen, ent­schei­det die Qua­li­tät der Kon­zep­ti­on dar­über, ob etwas hän­gen bleibt.

Häufige Fragen

Warum ist eine externe Konzeption überhaupt sinnvoll?

Inter­ne Ver­ant­wort­li­che ken­nen ihr Unter­neh­men bes­ser als wir. Sie ken­nen die Men­schen, die Struk­tu­ren, die Her­aus­for­de­run­gen. Was sie manch­mal nicht haben, ist der Abstand, der nötig ist, um ein Kon­zept zu ent­wi­ckeln, das über das Nahe­lie­gen­de hin­aus­geht. Wir brin­gen die­sen Blick von außen mit. Und wir brin­gen jah­re­lan­ge Erfah­rung in der Fra­ge mit: Was wirkt in der betrieb­li­chen Wei­ter­bil­dung – und was bleibt fol­gen­los? Die­se bei­den Per­spek­ti­ven – die inter­ne Kennt­nis und der exter­ne Blick – zusam­men­zu­brin­gen, ist der Kern unse­rer Kon­zep­ti­ons­ar­beit. Wenn selbst die Ziel­set­zung noch nicht klar ist, kann eine Bera­tung vor­ab hel­fen – bevor dar­aus ein kon­kre­tes Kon­zept ent­steht.

Was gehört in eine gute Konzeption?

Eine gute Kon­zep­ti­on macht trans­pa­rent, was gesche­hen wird. Sie beschreibt die Zie­le, die Inhal­te, die Metho­den und den Ablauf. Sie klärt, wer was tut und war­um. Sie zeigt, wie das Gelern­te in den All­tag über­führt wer­den kann. Und sie stellt sicher, dass alle Betei­lig­ten – Auf­trag­ge­ber, Trai­ner, Teil­neh­men­de – eine gemein­sa­me Vor­stel­lung davon haben, was am Ende anders sein soll.

Wie unterscheidet sich deine Konzeption von Standardangeboten?

Wir arbei­ten nicht mit vor­ge­fer­tig­ten Modu­len, die wir auf jede Anfra­ge anpas­sen. Wir ent­wi­ckeln jedes Kon­zept von Grund auf neu. Das braucht mehr Zeit. Aber es stellt sicher, dass das Ergeb­nis zu den Men­schen passt, für die es gedacht ist. Ein Stan­dard­kon­zept kann funk­tio­nie­ren – wenn die Aus­gangs­la­ge stan­dar­di­siert ist. Das ist sie in der betrieb­li­chen Wei­ter­bil­dung sel­ten.

Lass uns über dein Konzept sprechen.

Wenn du vor einer Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­me stehst und wis­sen möch­test, wie ein trag­fä­hi­ges Kon­zept aus­se­hen kann, sprich uns an. Wir sind von Nor­den­ham aus bun­des­weit tätig.