Literaturtipps –
Bücher, mit denen wir arbeiten
Bücher aus unserer Seminar- und Beratungspraxis
Warum stehen genau diese Bücher hier?
Diese Liste ist keine Bestenliste. Hier stehen die Bücher, die wir in Seminaren, Coachings und in der eigenen Arbeit tatsächlich benutzen. Zu jedem Titel findest du zwei Dinge: eine sachliche Beschreibung, worum es geht, und eine persönliche Einordnung, warum es für uns brauchbar ist. Über die Themenfelder und das Suchfeld kommst du schnell zu dem, was dich gerade beschäftigt. Beides wirkt zusammen: Ist ein Themenfeld ausgewählt, durchsucht das Suchfeld nur diesen Ausschnitt. Für eine Suche über alle Bücher stellst du das Themenfeld vorher auf „Alle“.
Das Geheimnis glücklicher Kinder
Steve Biddulph
Heyne · 2001 · 222 Seiten, Taschenbuch · ISBN 978–3‑453–19742‑8
Steve Biddulph, Psychologe und Familientherapeut, geht davon aus, dass Kinder die Sätze, die Erwachsene über sie sagen, mit der Zeit als Beschreibung ihrer selbst übernehmen. Wer das im Blick hat, kann viele Alltagskonflikte entschärfen, bevor sie eskalieren. Das Buch behandelt in kurzen Kapiteln wiederkehrende Situationen: Wutanfälle, Schüchternheit, Quengeln, Mithilfe im Haushalt, Fernsehen und die Altersphasen. Eigene Abschnitte richten sich an Väter und an Alleinerziehende. Passend für dich, wenn du Erziehungsfragen weniger als Technik und mehr als Frage der eigenen Haltung angehen willst.
Warum wir es empfehlen
Ein Erziehungsratgeber, der sich wohltuend von den üblichen Titeln abhebt: herrlich ironisch geschrieben, ehrlich in der Sache und mit dem beruhigenden Effekt, dass man mit den alltäglichen Problemen offenbar doch nicht allein ist. Auch Eltern, die eigentlich keine Schwierigkeiten sehen, entdecken hier manches, was sonst unbemerkt bleibt. Die Tipps sind – nicht immer neu, aber – schnell umsetzbar, und die persönlichen Anekdoten des Autors machen anschaulich, wie sie in der Praxis wirken.
Das Harvard-Konzept: Die unschlagbare Methode für beste Verhandlungsergebnisse
Roger Fisher, William Ury, Bruce Patton
DVA · 2018 · 336 Seiten, gebunden · ISBN 978–3‑421–04828‑8
Verhandlungen scheitern oft, weil Parteien um festgelegte Positionen feilschen, statt ihre eigentlichen Interessen zu klären. Fisher, Ury und Patton entwickeln daraus vier Prinzipien des sachbezogenen Verhandelns: Menschen und Sachfragen trennen, sich auf Interessen statt Positionen konzentrieren, Optionen zum beiderseitigen Vorteil entwickeln und auf neutralen Beurteilungskriterien bestehen. Ergänzt wird der Klassiker um ein Kapitel zum Umgang mit stärkeren Verhandlungspartnern sowie, in dieser komplett neu übersetzten Ausgabe, um aktuelle Fallbeispiele aus dem deutschsprachigen Raum. Lohnend für dich, wenn du verhandelst und dabei die Beziehung zur Gegenseite nicht aufs Spiel setzen willst.
Warum wir es empfehlen
Mit Sicherheit gehört das Harvard-Konzept zu den Klassikern bei Verhandlungsgesprächen. Wir nutzen dieses Modell sehr gerne, weil es den Fokus sehr stark auf die beteiligten Verhandlungspartner legt und die Wichtigkeit der “Menschen” hinter den Positionen betont. Es rundet damit hervorragend unsere Seminarinhalte zum konkreten Thema “Verhandlungssicherheit entwickeln” ab.
Das Innere Team in Aktion: Praktische Arbeit mit dem Modell
Friedemann Schulz von Thun, Wibke Stegemann (Hrsg.)
Rowohlt Taschenbuch · 2004 · 224 Seiten, kartoniert · ISBN 978–3‑499–61644‑0
Mit dem Modell des Inneren Teams beschreibt Schulz von Thun, wie unterschiedliche innere Stimmen unser Denken, Fühlen und Handeln prägen – dieser von ihm und Wibke Stegemann herausgegebene Sammelband zeigt, wie sich das Modell in der Praxis konkret anwenden lässt. Verschiedene Autor:innen berichten aus eigener Arbeit: von Training, Beratung und Mediation über Paartherapie und den Umgang mit belastenden Situationen bis zur Klärung ungeliebter Gefühle. Passend für dich, wenn du das Modell schon kennst und sehen willst, wie andere damit arbeiten.
Warum wir es empfehlen
Sowohl im Coaching als auch in Seminaren zu den Themen Führung und Zeit- und Selbstmanagement nutzen wir gerne das Modell des inneren Teams. Auch wenn die Beiträge der Autoren nicht immer der eigenen Alltagssituation entsprechen, ist es interessant und anregend zu sehen, auf welche vielfältige Weise dieses Modell für dich eine Hilfestellung bieten kann.
Embodied Communication: Kommunikation beginnt im Körper, nicht im Kopf
Maja Storch, Wolfgang Tschacher
Hogrefe (vormals Verlag Hans Huber) · 2016 · 192 Seiten, gebunden, 57 Abbildungen · ISBN 978–3‑456–85614‑8
Storch und Tschacher stellen das Sender-Empfänger-Modell infrage: In einer Nachricht steckt keine feste Bedeutung, die das Gegenüber entschlüsseln müsste. Bedeutung entsteht erst im Austausch, und der Körper ist daran beteiligt, bevor der Verstand einsetzt. Auf zwei Theoriekapitel zu Embodiment, Affekten und Synchronie folgen zwei Praxiskapitel: der Umgang mit negativen Affekten und das AAO-Geschenk, jeweils mit Fallbeispielen. Ein Workshopteil stellt Werkzeuge wie Ideenkorb, Affektbilanz und Pizza-Analyse vor. Für dich interessant, wenn du Führungsverantwortung trägst und Kommunikation nicht als Technik verstehen willst.
Warum wir es empfehlen
Ich liebe dieses Buch, weil es die Wechselwirkung zwischen Kommunikation und Körpersprache betont und die Aufmerksamkeit auf die unbewussten bzw. unwillkürlichen körperlichen Signale im Gespräch lenkt. Dieses Buch gehört zu den Werken, die ich zwei bis drei Mal im Jahr lese, und es ist jedes Mal ein Lesen mit „Aha-Effekten“!
Embodiment: Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen
Maja Storch, Benita Cantieni, Gerald Hüther, Wolfgang Tschacher
Hogrefe (vormals Verlag Hans Huber) · 2022 · 184 Seiten · ISBN 978–3‑456–86218‑7
Körper und Psyche lassen sich nicht sauber trennen: Wie du sitzt, atmest und dich bewegst, wirkt auf Denken und Fühlen zurück, und umgekehrt. Vier Fachleute aus Psychologie, Neurobiologie und Körperarbeit tragen dazu ihre Sicht zusammen. Wolfgang Tschacher beschreibt, wie das Thema in die Wissenschaft kam, Gerald Hüther erklärt die neurobiologische Seite, Benita Cantieni zeigt am Körper, wie sich Haltung verändern lässt, und Maja Storch verbindet beides mit dem Zürcher Ressourcen Modell. Passend für dich, wenn du wissen willst, was hinter dem Begriff steckt, bevor du ihn in der eigenen Arbeit verwendest.
Warum wir es empfehlen
Das Buch beleuchtet aus vier Fachrichtungen, wie eng Körper und Geist zusammenwirken – und räumt mit der lange verbreiteten Vorstellung auf, der Körper sei nur ein Apparat, den der Geist bedient. Es zeigt, wie Embodiment entstanden ist, was die Forschung dazu weiß und wie sich das neurobiologisch einordnen lässt. Dazu kommen konkrete Wege, das Konzept im Alltag gesund umzusetzen; eine Einführung in Embodiment im Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) rundet den Band ab. Eine gute Einführung für alle, die sich umfassend informieren möchten.
Entscheiden: Die besten Strategien für große Beschlüsse
Mikael Krogerus, Roman Tschäppeler
Kein & Aber · 2021 · 176 Seiten, Klappenbroschur · ISBN 978–3‑0369–5858‑3
Fünfzig Denkmodelle, jedes auf einer Doppelseite mit Grafik: Das Buch sammelt Werkzeuge, die komplizierte Lagen so weit vereinfachen, dass eine Entscheidung möglich wird. Theorie steht dabei im Hintergrund, die Anwendung im Vordergrund. Die Modelle verteilen sich auf vier Felder – sich selbst verbessern, sich selbst verstehen, andere verstehen und andere fördern. Bekanntes wie Design Thinking steht neben Sperrigerem wie der Stop Rule oder dem TMI-Paradox, und am Ende der Kapitel wartet jeweils eine Frage zum Selbstbeantworten. Passend für dich, wenn du in Workshops und Gesprächen schnellen Zugriff auf Denkfiguren brauchst.
Warum wir es empfehlen
In einem Selbstversuch ist es mir gelungen, in einem Jahr das Buch durchzuarbeiten. Also nicht nur die Modelle zu lesen, sondern auch auf die eigene Praxis anzuwenden. Viele Modelle nutze ich bis heute noch in Seminaren oder unserer eigenen Strategieplanung.
Frauen, Männer, Mikropolitik: Geschlecht und Macht in Organisationen
Daniela Rastetter, Christiane Jüngling
Vandenhoeck & Ruprecht · 2018 · 96 Seiten, Paperback · ISBN 978–3‑525–45250‑9
In Organisationen verfolgen Einzelne und Gruppen laufend eigene Interessen. Rastetter und Jüngling nennen das Mikropolitik und zeigen, dass diese Spielzüge nie geschlechtsneutral ablaufen: Wer aufsteigen will, bewegt sich in einer Ordnung, die Führung und Männlichkeit seit Langem zusammendenkt. Der schmale Band führt in die Begriffe ein, ordnet Machtstrukturen und weitere Dimensionen von Ungleichheit ein und arbeitet durchgehend mit Fallbeispielen aus Beratung und Supervision. Ein eigenes Kapitel behandelt Emotionsarbeit. Passend für dich, wenn du berätst oder begleitest und verstehen willst, warum fachliche Qualifikation allein Karrieren nicht erklärt.
Warum wir es empfehlen
Das Buch beschreibt wie Macht und Mikropolitik im Berufsalltag wirken und welche Rolle Geschlechterrollen dabei spielen. Zahlreiche Fallbeispiele machen das anschaulich, werden eingeordnet und geben Anregungen zum Weiterdenken.
Führung und Gesundheit: Ein praktischer Ratgeber zur Förderung der psychosozialen Gesundheit im Betrieb
Anne Katrin Matyssek
Books on Demand · 2012 · 208 Seiten, kartoniert · ISBN 978–3‑8391–0639‑6
Betriebliches Gesundheitsmanagement richtet sich meist auf körperliches Wohlbefinden – Matyssek zeigt, welchen Einfluss Führungsverhalten auf die psychische Gesundheit im Team hat und wie sich das im Alltag mitgestalten lässt. Der Ratgeber führt von der veränderten Arbeitswelt und den Grundlagen zwischenmenschlichen Arbeitsschutzes über den Umgang mit belasteten Beschäftigten bis zu Argumenten für die Geschäftsführung und Ansätzen zur Kulturveränderung. Lohnend für dich, wenn Belastung in deinem Team ein Thema ist und du wissen willst, was du als Führungskraft konkret dafür tun kannst.
Warum wir es empfehlen
Vieles zum betrieblichen Gesundheitsmanagement bleibt bei Ergonomie und Bewegungsangeboten. Matyssek nimmt stattdessen das Führungsverhalten in den Blick, und genau deshalb steht das Buch auf dieser Liste.
Keine Angst vor der Akquise!: Mehr Erfolg in Vertrieb und Verkauf
Jürgen Ratzkowski
Carl Hanser Verlag · 2011 · 344 Seiten, gebunden · ISBN 978–3‑446–42717‑4
Wer akquiriert, scheitert oft nicht an fehlendem Fachwissen, sondern an inneren Widerständen und der Angst vor Ablehnung. Ratzkowski zeigt, wie sich diese Barrieren abbauen lassen und wie Persönlichkeit und Ausstrahlung zum eigentlichen Erfolgsfaktor werden. Das Buch führt von der psychologischen Grundlage über konkrete Gesprächstechniken bis zum Aufbau tragfähiger Kundenbeziehungen, ergänzt um Checklisten und Aktionspläne zum Selbsttraining. Passend für dich, wenn dir der fachliche Teil leichtfällt und die Überwindung vor dem Anruf das eigentliche Hindernis ist.
Warum wir es empfehlen
Dieses Buch war für mich selbst eine große Inspiration in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit. Auf eine sehr praxisnahe und wertschätzende Weise werden Themen der Akquise vorgestellt und hilfreiche Anregungen gegeben.
Körpersprache
Tiziana Bruno, Gregor Adamczyk
Haufe · 2018 · 256 Seiten, kartoniert · ISBN 978–3‑648–12130‑6
Haltung, Mimik, Gestik und Stimme senden laufend Signale, oft deutlicher als die Worte, die dazu gesprochen werden. Tiziana Bruno und Gregor Adamczyk zeigen, wie sich diese Signale lesen und bewusst einsetzen lassen. Der Band erklärt zunächst, was der Körper überhaupt mitteilt, und geht dann auf berufliche Situationen ein: Vorstellungsgespräch, Besprechung, Präsentation. Ein umfangreicher Trainingsteil enthält Übungen zum Ausprobieren. Über die kostenlose App smARt Haufe lassen sich Buchseiten scannen und um Videos, Hörbeispiele und Wissenstests ergänzen. Passend für dich, wenn du einen kompakten Einstieg suchst und lieber übst als liest.
Warum wir es empfehlen
Ein Buch, das sich gut für Einsteiger eignet und viele praktische Tipps mitbringt. Besonders hilfreich: Über die smartApp von Haufe ergänzen Bilder und Videos die Erklärungen. So lassen sich Bewegungen und Gesten leicht nachvollziehen und selbst ausprobieren.
Neu auf dem Chefsessel: Erfolgreich durch die ersten 100 Tage
Peter Fischer
Redline Verlag (vormals Redline Wirtschaft) · 2015 · 224 Seiten, gebunden · ISBN 978–3‑86881–587‑0
Führungspositionen werden im Schnitt alle zwei bis drei Jahre neu besetzt – und die ersten Monate entscheiden mit darüber, ob der Wechsel gelingt. Peter Fischer beschreibt, was in dieser Anfangszeit trägt: Erwartungen aktiv steuern, tragfähige Beziehungen aufbauen, die Lage nüchtern sortieren. Der erste Teil entfaltet sieben Bausteine des Führungswechsels, von der Zielelandschaft über das Veränderungsklima bis zu Symbolen und Ritualen. Der zweite Teil geht sieben typische Konstellationen durch, etwa den Aufsteiger aus den eigenen Reihen oder die Nachfolge auf einen großen Vorgänger. Lohnend für dich, wenn du selbst vor einem Wechsel stehst oder Führungskräfte begleitest.
Warum wir es empfehlen
Dieses Buch gehört zu den Standardempfehlungen in unseren Seminaren und Coachings. Ich setze es sehr gerne ein, weil es zu jedem Thema Fragen stellt, die man sich selbst stellen muss, bevor man handelt.
Reteaming: Methodenhandbuch zur lösungsorientierten Beratung
Wilhelm Geisbauer (Hrsg.)
Carl-Auer · 2022 · 172 Seiten, kartoniert, 23 Abbildungen · ISBN 978–3‑8497–0455‑1
Die übliche Reihenfolge lautet: erst das Problem analysieren, dann lösen. Reteaming dreht das um und verzichtet auf die Analyse ganz – Probleme gelten hier als verkleidete Ziele, gearbeitet wird an der Zukunft statt an den Ursachen. Wilhelm Geisbauer führt in Methode, Coachhaltung und Workshop-Ablauf ein, samt Fragensammlung und Fallbeispielen. Danach folgen Beiträge von Koautoren zu ökosystemischem Denken, Salutogenese, Führung, Wissensmanagement und Teamdynamik, dazu ein Anhang mit Tools zu Strategie, Struktur und Kultur. Passend für dich, wenn du Teams durch Veränderungen begleitest und dein Repertoire um einen lösungsorientierten Ansatz erweitern willst.
Warum wir es empfehlen
Teams sind kein „Perpetuum mobile“, das nach der Zusammenstellung dauerhaft Höchstleistung vollbringt. Vielmehr sind sie im Tagesgeschäft vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt, die mit der Zeit zu Ermüdungserscheinungen führen. Ein Teilnehmer meinte dazu mal: „Wir sind hier wie so ein altes Ehepaar. Man kennt sich halt!“ Für verschiedene Kundenprojekte haben wir schon einige Teamworkshops nach dem „Re-Teaming“-Konzept gestaltet. Für die Teilnehmenden und uns ist es wieder ermutigend und anregend, wenn Teams durch den kollegialen Austausch und die Absprache gemeinsamer Schritte für ein gutes Miteinander zurück zur „ersten Liebe“ gelangen.
Von Quotenfrauen und alten weißen Männern: Schluss mit Vorurteilen in der Arbeitswelt!
Annahita Esmailzadeh
Campus · 2023 · 240 Seiten, Klappenbroschur · ISBN 978–3‑593–51755‑1
Vorurteile am Arbeitsplatz treffen nicht nur eine Gruppe: Neben der Quotenfrau stehen der alte weiße Mann, die Rabenmutter und das Arbeiterkind. Annahita Esmailzadeh, Führungskraft in der Technikbranche, verbindet eigene Erfahrungen mit Forschungsbefunden und zeigt, was solche Zuschreibungen für Betroffene und für Unternehmen bedeuten. Das Buch nimmt die Klischees einzeln auseinander und fragt jeweils, wie sie entstehen und wem sie nützen. Dabei kommen auch Altersdiskriminierung, Rassismus und Klassismus zur Sprache. Passend für dich, wenn du Vorurteile in deiner Organisation ansprechen willst, ohne jemanden an den Pranger zu stellen.
Warum wir es empfehlen
Annahita geht der Frage nach, wie Vorurteile und Stereotype entstehen – und sucht die Ursachen bis in die frühe Menschheitsgeschichte zurück, wo auch der viel zitierte Säbelzahntiger seinen Auftritt hat. Gut recherchiert, klar argumentiert und mit einer Portion Humor und Menschlichkeit erzählt – das macht die Lektüre ebenso anregend wie angenehm.
Women at work: Wie Frauen limitierende Glaubenssätze abbauen und ihr berufliches Potenzial entfalten
Silke Rusch
Haufe · 2025 · 228 Seiten, Broschur · ISBN 978–3‑648–18376‑2
Frauen sind in Fach- und Führungsrollen sichtbarer geworden, tragen aber häufig einen inneren Druck mit sich, den von außen kaum jemand bemerkt. Silke Rusch, Therapeutin und selbst Teil eines Klinik-Leitungsteams, führt diesen Druck auf verinnerlichte Glaubenssätze und gesellschaftliche Erwartungen zurück. Das Buch nimmt typische innere Sätze einzeln vor, etwa nicht zu genügen, keine gute Mutter zu sein oder Macht sei etwas Anrüchiges, erklärt ihre Herkunft und stellt Übungen daneben. Weitere Kapitel behandeln Erschöpfungssymptome und die Entwicklung einer eigenen beruflichen Vision. Passend für dich, wenn du merkst, dass dich weniger die Aufgabe bremst als dein Blick darauf.
Warum wir es empfehlen
Silke Rusch beschreibt, warum viele Frauen in Fach- und Führungspositionen unter starkem innerem Druck stehen: tief verwurzelte Glaubenssätze, unbewusste Vorurteile, gesellschaftliche Normen und institutionelle Rahmenbedingungen bremsen sie – oft bis hin zu Selbstzweifeln und Erschöpfung.
Du suchst etwas, das hier nicht steht?
Diese Liste ist eine Auswahl aus unserer Praxis, kein vollständiges Verzeichnis. Zu vielen Themen haben wir mehr im Regal, als hier Platz findet. Wenn du zu einer Frage Literatur suchst und hier nicht fündig wirst, sag uns Bescheid. Wir empfehlen dir gern etwas Passendes.
