Sönke Thomssen Bildungsprojekte

Training –
Wo Wissen zu Können wird

Nicht nur ver­mit­teln, was gewusst wer­den soll – son­dern erle­ben, was sich ver­än­dern lässt.

Worum geht es bei unseren Trainings / Workshops?

Eine Füh­rungs­kraft sitzt im Semi­nar. Sie hört zu, macht sich Noti­zen, nickt bei den Bei­spie­len. Am Ende sagt sie: „Das hat mir wirk­lich etwas gebracht.“ Drei Wochen spä­ter steht sie in der­sel­ben Bespre­chung wie vor­her. Der Zeit­druck ist der­sel­be. Die Kol­le­gen sind die­sel­ben. Und die Vor­sät­ze vom Semi­nar? Irgend­wo da, aber nicht greif­bar. Das ist kein Ein­zel­fall. Es ist das größ­te unaus­ge­spro­che­ne Pro­blem der betrieb­li­chen Wei­ter­bil­dung: Wis­sen wird ver­mit­telt, aber es ver­än­dert nichts.

Unse­re Trai­nings set­zen genau dort an. Sie schaf­fen Bedin­gun­gen, unter denen Men­schen nicht nur ver­ste­hen, son­dern erle­ben – und dadurch ver­än­dern. Oft steht ein Trai­ning nicht für sich, son­dern schließt an eine Bera­tung oder Kon­zep­ti­on an.

Das Wichtigste in Kürze

Für wen:Fach- und Füh­rungs­kräf­te sowie Mit­ar­bei­ten­de, die in einem kon­kre­ten The­men­feld wirk­lich wei­ter­kom­men wol­len

Was wir tun:Lern­räu­me gestal­ten, in denen Teil­neh­men­de eige­ne Erfah­run­gen ein­brin­gen, aus­pro­bie­ren und im Aus­tausch mit ande­ren ihre Mus­ter erken­nen

Ergeb­nis:nicht nur neu­es Wis­sen, son­dern die Erfah­rung, dass etwas gelin­gen kann – und ein kla­rer nächs­ter Schritt für den All­tag

Warum macht Training den Unterschied?

Vie­le Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­men ver­feh­len ihre Wir­kung nicht, weil die Inhal­te schlecht sind, son­dern weil die Art der Ver­mitt­lung nicht zu dem passt, wie Erwach­se­ne wirk­lich ler­nen. Fron­tal­un­ter­richt, Tipps und Tech­ni­ken erzeu­gen Wis­sen, das am Mon­tag danach kaum noch zugäng­lich ist.

Der Grund dafür ist gut belegt: Erwach­se­ne ler­nen dann nach­hal­tig, wenn Inhal­te an ihre eige­nen Erfah­run­gen anschlie­ßen, wenn sie selbst aktiv wer­den kön­nen und wenn sie im Aus­tausch mit ande­ren eige­ne Mus­ter erken­nen. Nicht das Semi­nar selbst ver­än­dert Men­schen – son­dern die Bedin­gun­gen, die dar­in ent­ste­hen.

Unse­re Trai­nings sind kei­ne Schu­lun­gen im Fron­tal­un­ter­richt. Wir wol­len kei­ne Teil­neh­men­den, die kon­su­mie­ren, son­dern Men­schen, die mit­den­ken, aus­pro­bie­ren und von­ein­an­der ler­nen. Das beginnt mit der Gestal­tung des Raums – und zieht sich durch jede Metho­de, jede Übung, jeden Aus­tausch. Kunst kommt von Kön­nen. Das gilt auch für unse­re Trai­nings. Wir beherr­schen unser Hand­werk – didak­tisch, metho­disch, fach­lich. Aber aus die­sem Kön­nen her­aus ent­steht etwas, das über nor­ma­le Semi­nar­for­ma­te hin­aus­geht: Lern­räu­me, in denen Men­schen im Mit­ein­an­der wei­ter­kom­men. Nicht weil ein Trai­ner es so plant, son­dern weil die Bedin­gun­gen stim­men.

Wie läuft ein Training bei uns ab?

1. Ankommen & Einstimmen

Zu Beginn steht immer die Fra­ge: Was brin­gen die Teil­neh­men­den mit? Erfah­run­gen, Fra­gen, kon­kre­te Situa­tio­nen aus dem All­tag. Die­ser Aus­tausch ist kein Warm­ing-up – er ist der ers­te Lern­schritt. Wer sei­ne eige­ne Situa­ti­on ein­bringt, hat bereits begon­nen, sie anders zu sehen.

2. Wissen erweitern

Auf Basis der mit­ge­brach­ten The­men füh­ren wir pas­sen­de Model­le und Metho­den ein – so viel Theo­rie wie nötig, so viel Pra­xis wie mög­lich. Die Inhal­te ori­en­tie­ren sich an dem, was die Teil­neh­men­den brau­chen, nicht an einem fes­ten Dreh­buch. Ein Semi­nar ist kein Vor­trag. Es ist ein gemein­sa­mer Arbeits­pro­zess.

3. Sicherheit gewinnen

Wis­sen braucht Erpro­bung. Übun­gen und Metho­den – wie etwa die kol­le­gia­le Fall­be­ra­tung – hel­fen dabei, Gelern­tes auf rea­le Situa­tio­nen anzu­wen­den: im geschütz­ten Rah­men des Semi­nars, mit kon­kre­tem Feed­back aus der Grup­pe. Wer eine schwie­ri­ge Gesprächs­si­tua­ti­on im Trai­ning bereits ein­mal durch­ge­spielt hat, geht anders in das ech­te Gespräch. Nicht per­fekt vor­be­rei­tet – aber mit einem Gefühl dafür, dass es gehen kann.

4. Transfer vorbereiten

Am Ende eines Trai­nings steht nicht die Zusam­men­fas­sung, son­dern die Fra­ge: Was nimmst du kon­kret mit? Wel­che Situa­ti­on kommt als nächs­tes, und wie gehst du damit um? Wer die­se Fra­ge beant­wor­ten kann, hat die Grund­la­ge für ech­ten Trans­fer. Trans­fer geschieht nicht von selbst. Er braucht Vor­be­rei­tung – und er braucht ein Trai­ning, das ihn von Anfang an ein­be­zieht.

Warum gute Trainings nachhaltig wirken

Die wirk­sams­ten Trai­nings, die wir beglei­tet haben, zeich­nen sich durch eines aus: Die Teil­neh­men­den ver­lie­ßen den Semi­nar­raum nicht nur mit neu­em Wis­sen, son­dern mit einer Erfah­rung des Gelin­gens.

Die­ser Unter­schied ent­schei­det, ob jemand das Gelern­te danach wirk­lich ein­setzt. Wer im Semi­nar bereits erlebt hat, dass ein schwie­ri­ges Gespräch gelin­gen kann – oder dass Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen bei einem Pro­blem, das man allein nicht löst, über­ra­schend hilf­rei­che Ideen haben –, der geht mit einer ande­ren Hal­tung in die nächs­te Situa­ti­on. Das ist kein päd­ago­gi­sches Ide­al, son­dern eine prak­ti­sche Erfah­rung aus über 25 Jah­ren Trai­nings­ar­beit. Men­schen ändern ihr Ver­hal­ten nicht, weil sie ver­stan­den haben, dass es klü­ger wäre. Sie ändern es, weil sie erlebt haben, dass es funk­tio­niert.

Nicht jede Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­me braucht ein auf­wen­di­ges Trai­ning. Man­che The­men las­sen sich gut in kom­pak­ten For­ma­ten ver­mit­teln, man­che Ziel­grup­pen brin­gen bereits viel Erfah­rung mit. Aber dort, wo Ent­wick­lung wirk­lich ver­än­dert, wo Men­schen an Her­aus­for­de­run­gen arbei­ten, die ihre Arbeit prä­gen – da ent­schei­det die Qua­li­tät des Trai­nings dar­über, ob zwei Semi­nar­ta­ge eine ange­neh­me Unter­bre­chung blei­ben oder der Beginn von etwas sind, das wirkt.

Wie sieht das in der Praxis aus?

Führung ohne Weisungsbefugnis

Training Führung ohne Weisungsbefugnis

Situa­ti­on: Ein Team von Pro­jekt­lei­tern soll­te ler­nen, Teams zu steu­ern, ohne dis­zi­pli­na­ri­sche Macht zu haben – Tipps und Tech­ni­ken hat­ten sie schon oft gehört, ohne dass sich etwas ver­än­der­te.

Vor­ge­hen: Im Trai­ning arbei­te­ten wir mit ech­ten Fäl­len aus ihrem All­tag. Eine Teil­neh­me­rin pro­bier­te in meh­re­ren Durch­läu­fen aus, wie sie ein Gespräch mit einem Seni­or-Ent­wick­ler füh­ren könn­te, der ihre Prio­ri­tä­ten igno­rier­te – mit direk­tem Feed­back aus der Grup­pe nach jedem Ver­such.

Ergeb­nis: Beim drit­ten Ver­such spür­te sie selbst: Das trägt. Zwei Wochen spä­ter berich­te­te sie, dass sie es im ech­ten Gespräch fast genau­so gemacht hat­te – und es hat gewirkt.

Konflikte im Team ansprechen

Training Konflikte im Team ansprechen

Situa­ti­on: Eine Team­lei­tung wuss­te, dass zwei Mit­ar­bei­ten­de seit Mona­ten anein­an­der vor­bei­re­de­ten, und woll­te das anspre­chen, ohne die Situa­ti­on zu ver­schär­fen.

Vor­ge­hen: Im Trai­ning simu­lier­ten wir das Gespräch mit ech­ten Reak­tio­nen und ech­tem Wider­stand. Die Team­lei­tung schei­ter­te beim ers­ten und beim zwei­ten Ver­such und näher­te sich mit jedem Durch­lauf ihrem eige­nen Ton an.

Ergeb­nis: Beim drit­ten Ver­such fand sie einen Ton, der trug – nicht per­fekt, aber trag­fä­hig. Als das Gespräch dann wirk­lich statt­fand, war es nicht mehr neu, son­dern ver­traut.

Verkaufsgespräche souverän führen

Training Verkaufsgespräche souverän führen

Situa­ti­on: Ein Ver­triebs­team beherrsch­te die Gesprächs­leit­fä­den im Schlaf – und ver­lor trotz­dem regel­mä­ßig den Faden, sobald ein Kun­de uner­war­tet ein­wand­te.

Vor­ge­hen: Im Trai­ning übten wir ech­te Ein­wand­si­tua­tio­nen aus dem All­tag der Teil­neh­men­den, mit Rol­len­tausch und direk­tem Feed­back aus der Grup­pe.

Ergeb­nis: Ein Ver­triebs­mit­ar­bei­ter merk­te beim drit­ten Durch­lauf, dass er nicht mehr das Argu­ment such­te, son­dern zuhör­te, bevor er ant­wor­te­te – und setz­te das weni­ge Wochen spä­ter in einem ech­ten Kun­den­ge­spräch um.

Warum Thomssen Bildungsprojekte?

Sönke Thomssen - Inhaber von Thomssen Bildungsprojekte

Ein gutes Trai­ning endet nicht mit dem letz­ten Semi­nar­tag. Es legt die Grund­la­ge für Ver­hal­ten, das im All­tag trägt – nicht nur für zwei Tage Erin­ne­rung. Manch­mal ist ein Trai­ning der nächs­te Schritt nach einer Bera­tung oder Kon­zep­ti­on, manch­mal steht es für sich. Wo sich Prä­senz und digi­ta­les Selbst­ler­nen ergän­zen, wird dar­aus Blen­ded Lear­ning – wie wir es im E‑Learning gestal­ten. Nicht jede Wei­ter­bil­dung braucht ein auf­wen­di­ges Trai­ning. Aber dort, wo Men­schen an Her­aus­for­de­run­gen arbei­ten, die ihre Arbeit wirk­lich prä­gen, ent­schei­det die Qua­li­tät der Umset­zung dar­über, ob etwas hän­gen bleibt. Wir brin­gen über 25 Jah­re Erfah­rung dar­in mit, Lern­räu­me zu gestal­ten, in denen aus Wis­sen ech­tes Kön­nen wird.

Häufige Fragen

Was unterscheidet euer Training von einem klassischen Seminar?

Klas­si­sche Semi­na­re ver­mit­teln Inhal­te. Wir gestal­ten Lern­räu­me, in denen Teil­neh­men­de selbst aktiv wer­den, eige­ne Erfah­run­gen ein­brin­gen und gemein­sam Lösun­gen ent­wi­ckeln. Das ist kein metho­di­scher Unter­schied – son­dern ein grund­sätz­lich ande­rer Ansatz, wie Ent­wick­lung ent­steht. Ein Semi­nar endet, wenn der letz­te Foli­en­satz durch­ge­spro­chen ist. Ein Trai­ning endet, wenn die Teil­neh­men­den wis­sen, was sie am Mon­tag danach anders machen wer­den.

Für wen sind eure Trainings geeignet?

Unse­re Trai­nings rich­ten sich an Fach- und Füh­rungs­kräf­te sowie Mit­ar­bei­ten­de, die in einem kon­kre­ten The­men­feld wei­ter­kom­men wol­len – sei es Füh­rung, Kom­mu­ni­ka­ti­on, Team­ent­wick­lung, Bera­ten und Ver­kau­fen oder Arbeit und Gesund­heit. Alle Trai­nings wer­den auf die Ziel­grup­pe und den Unter­neh­mens­kon­text abge­stimmt. Ein Trai­ning für Team­lei­tun­gen in einem Pro­duk­ti­ons­be­trieb sieht anders aus als eines für Pro­jekt­lei­tun­gen in einem IT-Unter­neh­men – nicht weil die Inhal­te ande­re sind, son­dern weil die Situa­tio­nen ande­re sind.

Wie läuft eine Zusammenarbeit ab?

Am Anfang steht ein Gespräch: Was soll sich ver­än­dern, und bei wem? Auf die­ser Grund­la­ge ent­wi­ckeln wir gemein­sam das pas­sen­de For­mat – ob ein­ma­li­ges Trai­ning, mehr­tei­li­ge Rei­he oder beglei­te­tes Ent­wick­lungs­pro­jekt. Wenn dem Trai­ning noch kei­ne kla­re Ziel­set­zung vor­aus­geht, klä­ren wir das zuerst gemein­sam – etwa im Rah­men einer Bera­tung oder Kon­zep­ti­on. Wir pla­nen nicht Semi­nar­ta­ge, son­dern Ent­wick­lungs­pro­zes­se. Wenn ein Trai­ning Teil eines grö­ße­ren Vor­ha­bens ist, arbei­ten wir eng mit den Ver­ant­wort­li­chen zusam­men – vor, wäh­rend und nach der Maß­nah­me.

Lass uns über dein Training sprechen.

Wenn du wis­sen möch­test, wie ein Trai­ning für dei­ne Mit­ar­bei­ten­den aus­se­hen könn­te, sprich uns gern an. Ein ers­tes Gespräch reicht meist aus, um zu klä­ren, was gebraucht wird – und ob wir der rich­ti­ge Part­ner dafür sind. Wir sind von Nor­den­ham aus bun­des­weit tätig.